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Landschaft
Der Beetzsee ist ein eiszeitlicher Rinnensee, der eigentlich eine Ansammlung mehrerer Seen darstellt. Nordöstlich grenzt er an den Riewendsee und im Südwesten geht der Beetzsee in die Havel über. Er liegt nördlich der Stadt Brandenburg an der Havel, ist ca 21 km lang, bis zu 9 m tief und praktisch ein Seitenarm der Havel. Da die Seenkette eine Sackgasse darstellt, ist es hier herrlich ruhig.

Geprägt wurde dieses Gebiet insbesondere durch die Weichselkaltzeit, welches Endmoränenzügen, Grundmoränen, Sander und Urstromtäler zurückließ. Heute findet der Wanderer hier eine sehr abwechslungsreiche Landschaft aus verschiedenen Seen, die über schmale Durchlässe aneinandergereiht sind wie Perlen an einer Kette. Weiterhin bieten sich dem interessierten Auge breite naturbelassene Wiesen und dichte, hauptsächlich kiefernbewachsene Wälder, die ab und zu von Mischwald abgewechselt werden. Mischwald ist jedoch noch eher selten, weil die Aufforstung der Waldgebiete zu DDR-Zeiten hauptsächlich durch die Kiefer als einem schnellwachsenden, holzertragbringenden Baum erfolgte. Erst nach und nach werden sich die Laubbäume in diesem Landschaftsschutzgebiet stärker durchsetzen und so wieder die Zeigerrolle für die unterschiedlichen Bodenarten übernehmen. Blick vom Beetzsee auf Lünow:

Feuchtwiesen umgeben den Ort ebenso wie Tonteiche.

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